Diese Version fügt der Galerie sechs Hintergrundbilder hinzu und behebt drei Funktionen, die jede auf ihre Weise mehr versprachen, als sie hielten: einen Schrittzähler, der nur bei eingeschaltetem Bildschirm zählte, einen Kalender, den eine einzige Ablehnung dauerhaft unzugänglich machte, und eine Sicherung, die Ihre eigenen Icons vergaß.

Sechs neue Hintergrundbilder

Drei animierte Hintergründe kommen zur Galerie hinzu: Gemütliches Chalet und Lofi-Regen im Thema Cosy, Sternenbeschienene Gipfel im Thema Berge. Drei Waldfotografien ergänzen das Thema Wald: Kiefern im Nebel, Der einsame Baum und Wald im Morgengrauen.

Ein nützlicher Hinweis: Die beiden animierten Hintergründe des Themas Cosy sind im Querformat gefilmt. Auf einem Tablet füllen sie den Bildschirm im ursprünglichen Bildausschnitt; auf einem hochkant gehaltenen Smartphone werden sie mittig zugeschnitten, sodass ein Teil der Szene aus dem Bild fällt. „Sternenbeschienene Gipfel" hingegen ist von Haus aus im Hochformat.

Wie die übrigen animierten Hintergründe sind auch diese Videos nicht in der App enthalten: Sie werden beim ersten Anzeigen heruntergeladen und anschließend auf dem Gerät gespeichert. Die App wächst dadurch nur um 300 KB, und der einmal angewendete Hintergrund bleibt danach auch offline verfügbar.

Der Schrittzähler zählte nur bei eingeschaltetem Bildschirm

Das Symptom

Der Zähler auf der linken Seite blieb hartnäckig bei null. Bei genauerem Hinsehen zeigte sich, dass er tatsächlich hochzählte — allerdings nur, solange die Seite auf dem Bildschirm angezeigt wurde. Praktisch also nie, denn niemand geht spazieren, während er auf seinen Homescreen starrt.

Die Ursache

Zwei Mechanismen kamen hier zusammen. Zunächst Android selbst: Seit mehreren Versionen verliert eine App, die nicht im Vordergrund läuft, den Zugriff auf die Bewegungssensoren. Während Sie mit ausgeschaltetem Bildschirm oder einer anderen geöffneten App unterwegs waren, erhielt Sola also gar keine Messwerte mehr.

Hinzu kam der Code selbst, der den „Nullpunkt" des Tages auf den ersten empfangenen Messwert festlegte. Da dieser erste Messwert erst beim Öffnen der Seite eintraf, wurden alle seit dem Morgen bereits gegangenen Schritte in diesen Nullpunkt absorbiert. Ihr ganzer Vormittag verschwand genau in dem Moment, in dem Sie ihn nachsehen wollten.

Der Fix

Der Punkt, den beide Fehler übersahen: der Sensor des Telefons selbst hört nie auf zu zählen. Er zählt auf Hardware-Ebene weiter, ob die App geschlossen ist oder nicht. Die Berechnung basiert jetzt auf kumulierten Differenzen: Bei jedem Messwert addiert Sola die Differenz zum vorherigen Messwert.

Konkret bedeutet das: Sie gehen zweitausend Schritte mit dem Telefon in der Tasche, öffnen die Seite, und die zweitausend Schritte erscheinen auf einmal. Zwei Sonderfälle werden dabei ausdrücklich berücksichtigt: der Neustart des Telefons, der den Sensor auf null zurücksetzt und den Zähler früher bis zum nächsten Tag blockiert ließ, sowie der Übergang zu Mitternacht, der den Tag zurücksetzt, ohne die bereits am frühen Morgen gegangenen Schritte zu löschen.

Ein Kalender, den eine Ablehnung unwiederbringlich machte

Beim ersten Start fragt Sola nach dem Zugriff auf den Kalender, um Ihren nächsten Termin anzuzeigen. Bei einer Ablehnung wurde die Einstellung deaktiviert, und die Anfrage wurde nie wieder gestellt: Die Funktion verschwand, ohne dass irgendetwas darauf hinwies, wie man sie wiederfindet.

Fehlt die Berechtigung jetzt, zeigt das Homescreen-Widget eine Zeile „Kalenderzugriff erlauben" an, auf die man einfach tippen kann. Eine Ablehnung deaktiviert nichts mehr — die Zeile bleibt bestehen, und Sie können jederzeit Ihre Meinung ändern. Hat Android die Anfrage nach mehreren Ablehnungen endgültig blockiert, öffnet der Tipp direkt die Einstellungen der App.

Eine weitere Ergänzung: Ist der Zugriff gewährt, der Kalender aber leer, zeigt das Widget „Keine anstehenden Termine" an, statt einfach nichts anzuzeigen. Das Fehlen einer Information ist jetzt selbst eine Information.

Die Sicherung vergaß Ihre eigenen Icons

Die Sicherungsfunktion exportierte acht der zwölf Datentabellen der App. Es fehlten: die in der vorherigen Version eingeführten eigenen Icons, die von Ihnen erstellten Kategorien, deren Umbenennungen und ihre Reihenfolge. Auch die von Ihnen importierten Bilder waren nicht in der Datei enthalten.

All das wird jetzt gesichert, Bilder eingeschlossen — ein wiederhergestelltes Icon ohne sein Bild würde schließlich nur eine leere Kachel ergeben.

Auch das Verhalten der Wiederherstellung hat sich geändert. Bisher ersetzte das Importieren einer Sicherung alles. Jetzt gilt: Was eine Datei nicht beschreibt, rührt sie nicht an. Das Wiederherstellen einer älteren Sicherung, die vor der Einführung eigener Icons erstellt wurde, löscht diese nicht mehr. Eine Meldung zeigt Ihnen dann klar an, was nicht wiederhergestellt werden konnte und warum.

Eine bewusste Einschränkung bleibt bestehen: Von Ihnen selbst importierte Hintergrundbilder sind weiterhin von der Sicherungsdatei ausgeschlossen. Es handelt sich um Videos von mehreren Dutzend Megabyte, und ihre Einbeziehung würde Sicherungen kaum noch transportierbar machen.

So erhält man das Update

1.0.14 wird schrittweise über den Play Store ausgerollt. Die Überprüfung lässt sich auch manuell in der Play Store App unter „Apps und Gerät verwalten" erzwingen.

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